Klassische Hömöopathie / Menschen

Klassische Homöopathie

Die Klassische Homöopathie ist zurückzuführen auf Samuel Hahnemann, geboren 1755 in Meißen.

Er studierte Medizin in Leipzig und praktizierte dann ein paar Jahre nach den damals üblichen Lehren. Aufgrund der oft kräftezehrenden Therapien und dem Einsatz von giftigen Substanzen kam er zu dem Schluss, dass es nicht förderlich sei, die Kranken der damaligen Medizin auszusetzen. Er hielt  es für besser, die Kranken ihren natürlichen Selbstheilungskräften zu  überlassen.

Hahnemann trat für eine gesunde Ernährung und für bessere hygienische Verhältnisse ein, sowohl in der Medizin wie auch im Alltag der Menschen.

1782 heiratete er die Apothekertochter Johanna Küchler. Sie bekamen acht Kinder.

Im Alter von 35 Jahren wendete er sich von der damals praktizierten Medizin ganz ab, die er nicht vertreten konnte. Er schloss seine Praxis und verdiente seinen Lebensunterhalt mit Übersetzungen, wie er es schon während seines Studiums getan hatte. Außerdem arbeitete er als Chemiker.

1790 passierte etwas Entscheidendes in seinem Leben. Er übersetzte eine Arzneimittellehre von Cullen. Dieser glaubte damals, Chinarinde sei erfolg-reich gegen Malaria einsetzbar, weil sie die Magenfunktion anrege.

Da Hahnemann Zweifel daran hatte, entschied er sich, dies zu testen und nahm trotz seiner Gesundheit eine Überdosis davon ein. Dies hatte zur Folge, dass er die Symptome einer Malaria entwickelte, ohne wirklich daran erkrankt zu sein.

Der inzwischen berühmte „Chinarindenversuch“ gilt als die Geburtsstunde der Klassischen Homöopathie. Die Erkenntnis, die Hahneman daraus zog war, dass Mittel, die beim Gesunden ähnliche Symptome wie die der Krankheit hervorrufen können, ebenso Kranke von dieser Krankheit heilen können. Dies wird heute „Ähnlichkeitsregel“ genannt ˃ Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.

In sogenannten Arzneiprüfungen (gesunde Menschen nehmen homöopath-ische Substanzen ein) wurden (werden auch heute noch) sehr genau alle auftretenden körperlichen, seelischen und geistigen Symptome aufgeschrieben und gesammelt.

Da Hahnemann zum Teil (durch Gabe der ihm bekannten Mittel) starke Verschlechterungen des Krankheitszustandes der Patienten beobachten konnte, reduzierte er erst die Dosis und begann dann, die Mittel zu verdünnen, bis sie so stark verdünnt waren, dass sie keine Wirkung mehr zeigten.

Also forschte er nach einer Lösung und kam auf die Idee, die Verdünnungen zu schütteln, um eine bessere Vermischung der Ursubstanzen mit der Verdünnungsflüssigkeit (Wasser und Alkohol) zu erreichen. So stellte er fest, dass die Kraft der Heilmittel zunahm, wenn sie bei jedem Verdünnungsschritt geschüttelt wurden. Außerdem bemerkte er, dass verdünnte und verschüttelte Substanzen keine stärkeren Nebenwirkungen haben.  So konnte Hahnemann seinen Patienten auch giftige Substanzen verabreichen.

Das schrittweise Verdünnen in Verbindung mit kräftigem Schütteln nennt man in der Homöopathie „Potenzierung“ oder „Dynamisierung“.

Bis heute gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis wie Homöopathie funktioniert, zumal die höheren Potenzen kein kleinstes Teilchen der Ursub-stanz erhalten, sondern lediglich die sogenannte Information dieser.

1830 starb Hahnemanns erste Frau. 1834 heiratete er wieder und zog mit seiner 2. Frau nach Paris, wo er noch acht Jahre als angesehener Arzt prakti-zierte. Samuel Hahnemann verstarb dort am 2. Juli 1843.

Die Klassische Homöopathie ist eine ganzheitliche Methode, die die geistige, die emotionale und die körperliche Ebene eines Patienten berücksichtigt. Sie erfasst deshalb die Gesamtheit aller Symptome, um dann das ähnlichste Mittel für die Heilung zu finden.

Sie arbeitet mit sogenannten Hochpotenzen, das heißt mit sehr stark verdünnten Substanzen bzw. nur mit der „Information“ dieser Stoffe.

Bei dieser Behandlungsmethode handelt es sich um ein Verfahren der alternativen Medizin, das wissenschaftlich nicht anerkannt ist. 

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